Altena

Burg Altena *

Die Burg Altena lockt jährlich einige 10.000 Besucher, die von allen Kontinenten anreisen. Sie alle wollen eines sehen: die erste Jugendherberge der Welt, die der Lehrer Richard Schirrmann hier, 1912 einrichtete. In den folgenden Jahren ging seine Idee bekanntlich um die Welt – so ist das burgintroriesige Interesse kein Wunder. Noch heute sind die dreistöckigen Holzbetten mit Strohmatratzen zu sehen. Und auch heute noch befindet sich eine Jugendherberge auf der Burg. Neben dem Herbergsmuseum lockt das Gemäuer mit einer modernen Erlebnis-Ausstellung, die einen umfassenden Einblick gibt in das Leben der Ritter und Burgherren, der Altenaer und Sauerländer. Montag Ruhetag, aktuelle Öffnungszeiten.

Deutsches Drahtmuseum *

Wie sähe unser Alltag ohne Draht aus? – es gäbe keine Telefone,
 keine Aufzüge, keine …??

drahtmuseum1_155Im Deutschen Drahtmuseum wird jedem Besucher deutlich; eine Welt ohne Draht wäre heute undenkbar. An Experimentierstationen können die Besucher selbst die Materialeigenschaften von Draht testen, sich auf die Spuren der heimischen Drahtzieher begeben und hautnah erfahren: Draht ist überall drin- vom „Kettenhemd bis zum Supraleiter“.

Jeden ersten Sonntag im Monat finden öffentliche Museumsführungen
für alle Besucher statt. Montag ist Ruhetag.

Drahtbaum-Allee *

Altena ist die Stadt des Drahtes . Jahrhunderte lebten die Familien von der Industrie des Drahtziehens und der Weiterverarbeitung, und noch heute hat die Drahtindustrie einen großen Stellenwert in der Burgstadt. Der Draht, den jeder von Büroklammern, Kleiderhaken und anderen Alltagsgegenständen kennt, ist in Altena auch zuallee2_155m Kunstobjekt geworden: in Form von Drahtbäumen. Die Brüder Bertold lassen die außergewöhnlichen Pflanzen wachsen, von 10 cm bis zu einer Höhe von 6 m. Eine richtige Drahtbaum-Allee steht an der Lenneuferstraße. Schreiten Sie dort durch die erste und einzige Drahtbaum-Allee der Welt – im Sommer gesäumt von mehreren hundert Meter Blumenkästen.

Drahtrolle „Am Hurk“ *

Die Drahtrolle am Hurk ist ein wahres Kleinod. Eine Interessengemeinschaft hat
aus der ehemaligen Fabrik, in der Draht gezogen wurde,sehenhurk1_155ein kleines Museum gemacht.Nach Voranmeldung können sich die Besucher dort zeigen lassen und natürlich auch selbst ausprobieren wie dort einst gearbeitet wurde. Zum großen Teil ist noch Original-Zubehör zu bewundern.

Glockenspiel *

Die Altenaer Innenstadt ist ein historischer Ort der Begegnung, der Garten des Hauses Köster Emden in der Einkaufsstraße ein Platz, der zum verweilen einlädt. Dort spielt täglich acht Mal das Altenaer Glockenspiel „Kein schöner Land“, das an den Dichter Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio erinnert, sein Grabstein steht
im oberen Hof der Burg Altena.
glockenspiel2_155Zuccalmaglio (1803 – 1869) war ein bedeutender Sammler von Volksliedern. Viele schuf er selbst, darunter auch die Lieder „Die Blümelein, sie schlafen“ und „Kein schöner Land“. Nach einem bewegten Leben war Zuccalmaglio Hauslehrer im Haus Löbbecke in Nachrodt. Von dort unternahm er Ausflüge in der heimischen märkischen Landschaft und schrieb „Kein schöner Land“.

Quelle: Tourismus- und Verkehrsverein Altena